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  • Pinot Noir

    Pinot Noir (Spätburgunder) ist eine der ältesten Rebsorten, die zum Zweck der Herstellung von Wein angebaut werden. Die alten Römer kannten diese Traube als Helvenacia Minor und stellten damit schon so früh wie im ersten Jahrhundert nach Christus Wein her.

    Dieser Ruf, der Pinot Noir so viel Aufmerksamkeit verleiht, verdankt der Pinot Noir jedoch den Weinen aus Burgund, Frankreich. Obwohl die früheste urkundliche Erwähnung von Pinot Noir auf das Jahr 1375 zurückverfolgt werden kann, wurde die Rebe hier seit Hunderten von Jahren schon vorher angebaut. Für die meiste Zeit der Weingeschichte ist dieser etwa drei Kilometer breite, sechsundvierzig Kilometer langer Streifen von Hügeln, der so genannte Côte d'Or die einzige Region, die ohne Unterlass erfolgreich war mit der Rebsorte Pinot Noir.

    Die Qualität der Bourgogne ist auf einer Reihe von Faktoren zurück zu führen. Seine Weinberge fallen sanft nach unten in Richtung Osten und bieten so den Reben lange Sonneneinstrahlung und vermeiden dabei die Hitze des Nachmittags. Der Boden dort ist sehr kalkhaltig (kreidehaltig; mit Calciumcarbonat) und bietet eine gute Drainage. Gut durchlässige Böden haben eine höhere Durchschnittstemperatur, die die Reifung unterstützt. Pinot Noir scheint stärker dem Gout de Terroir oder Geschmack des Bodens anzunehmen, als andere schwarze Rebsorten und daher ist die Wahl des Standorts für einen Weinberg solch ein entscheidender Faktor.

    Schwierigkeiten plagten Pinot Noir bei jedem Schritt, von der Ausbreitung an sogar bis hin zu seinen Eigenschaften der Flaschenreifung. Genetisch instabil, kann der Ursprungswein Sprösslinge hervorbringen, die Frucht bringen, die nichts mit den Eltern gemeinsam haben in Größe und Form der Beere oder Rebe und haben häufig sogar verschiedene Aromen, Geschmack und Ebenen der Produktivität. Es gibt 46 anerkannte Klone (Genvarianten) des Pinot Noir in Dijon, Frankreich.

    Großartiger Pinot Noir schafft einen bleibenden Eindruck am Gaumen und in der Erinnerung. Sein Aroma ist oft eines der komplexesten aller Rebsorten und kann intensiv sein mit einer reifen Traube oder Aroma der schwarzen Kirsche, häufig durch eine ausgeprägte Würze betont, die Zimt andeutet, Sassafraswurzel oder Minze. Reife Tomaten, Pilze und Bauernhof sind auch gemeinsame Deskriptoren für die Identifizierung des Pinot Noir. Er ist vollmundig und reich, aber nicht schwer, hoch in Alkohol, doch weder sauer noch reich an Tanninen, mit erheblichen Geschmack trotz seiner Zartheit. Die reizvollste Qualität des Pinot Noir ist vielleicht seine weiche, samtige Textur. Wenn es stimmig ist, ist er wie flüssige Seide, die sanft den Gaumen streichelt. Pinot hat nicht die Langlebigkeit in der Flasche wie die dunkleren Rotweine und neigt dazu, seine Spitze bei fünf bis acht Jahren zu erreichen nach dem Jahrgang.
  • Irancy 2008
  • Côtes de Nuits Village 2010
  • Sancerre Maimbray 2010
  • Mercurey Les Varennes 2009
  • Ladoix Vieilles Vignes 2011
  • Savigny les Beaune 2011
  • Maranges 1er Cru La Fussière 2011
  • Santenay 1er Cru Commes 2010
  • Pommard 2010
  • Gevrey-Chambertin 2010