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  • Gamay

    Gamay Noir ist die primäre schwarze Traube der französischen Region Beaujolais, wo die Weine normalerweise schnell vergoren werden, verschont werden vor dem Reifen und jung getrunken werden um ihre frischen, fruchtigen Qualitäten zu schätzen mit mehr Geschmack als Tannin.

    Im Jahre 1395 ordnete der Herzog von Burgund, Phillip der Kühne, an, dass die Gamay Weinberge herausgerissen werden und verbot, dass die Rebsorte jemals wieder auf den Weinbergen von Burgund angebaut wird, damit sie nicht mit Pinot Noir konkurrieren würde. Obwohl dieses Dekret die Gamay Rebsorte fast gänzlich ausgerottet hat, fand sie im Süden in Beaujolais eine neue Heimat.

    Obwohl Gamay Noir Reben mit mäßiger Kraft in vielen Bodentypen gedeihen, scheint sie eine Vorliebe zu haben für Granit und Kalkstein Böden. Gamay kann sehr produktiv sein, durchschnittlich fünf bis sieben Tonnen pro Hektar. Schwere Ernten könnten Wachstum unterdurchschnittlich verlangsamen und ebenso die Fruchtqualität dabei reduzieren, daher wird Ausdünnung häufig angewandt um diese Tendenz in den Griff zu beeinflussen.

    Gamay beginnt seinen jährlichen Zyklus früh, mit Trauben, die früh knospen und blühen und obwohl sie möglicherweise Opfer von Frost im Frühjahr wird, sprießt Gamay manchmal später zusätzliche Knospen um mehr Früchte zu tragen. Reifung ist in der Regel Anfang bis Mitte der Saison. Sowohl die Rebe als auch die saftigen, ovalen Beeren von Gamay Noir sind groß, so dass es eine relativ einfache Sorte ist zum ernten, mit relativ dünner, aber fester Schale. Der echte vollständige Name dieser Rebsorte ist Gamay Noir à Jus Blanc; es gibt jedoch einige Klone wie Gamays Teinturier mit farbigem anstatt klarem Saft.

    Diese Weine aus Gamay Noir erzeugt sind allgemein hell an Farbe mit Schattierungen, die gewöhnlich mehr ins blau-lila gegen als rot und sind sehr duftend, voller Früchte und frischen, floralen Ester. Häufig schroff und beißend in ihrer Jugend, neigen Weine aus Gamay Noir dennoch kurzlebig zu sein. Wie ihre entfernten Verwandten, Pinot Noir und Chardonnay, neigt Gamay dazu ihre sortentypischen Aroma und Geschmacksidentität leicht zu verlieren, wenn man sie mit einer anderen Rebsorte mischt. Sowohl Rotweine als auch Roséweine werden typischerweise aus unverschnittenem Gamay Noir erzeugt.

    Es wird oftmals die Technik des Kohlesäureeinmaischens verwendet, um die Fruchtigkeit dieser Traube zu steigern. Die Frucht wird unzerkleinert im Ganzen im Gärbehälter platziert und Fermentation beginnt innerhalb der einzelnen Beeren, sich bildende Blasen aus Kohlendioxid werden eingefangen bis die Trauben platzen. Der resultierende Wein hat eine leichtere, noch hellere Farbe und ein viel fruchtigeren Duft im Vergleich zu normalen Rotweingärungstechniken, die oft durch eine leichte Perligkeit begleitet werden.
  • Beaujolais Villages 2012
  • Beaujolais Régnié AC 2013
  • Beaujolais Morgon AC 2012
  • Beaujolais Fleurie AC 2011